Magritte und das Rätselhafte

“Ich habe nur den einen Wunsch, dass mich neue, aufregende Gedanken bereichern”/”All that I desire is to be enriched by intensely exciting new thoughts”, René Magritte

Schon mit 12 Jahren besuchte René Magritte die Académie Royale des Beaux Arts in Brüssel (1916).

Seinen surrealistischen Stil entwickelte er aber erst während seinem dreijährigen Aufenthalt in Paris (ab 1927).

Meine persönlichen Highlights im Magritte Museum in Brüssel:

Beeindruckend:

“La lecon de musique”, die Musikstunde: ein Ohr klebt direkt an einer Glocke, 1965

Bekannt:

“Empire des lumières”, das Reich der Lichter, von denen es mehrere Versionen gibt, 1954, 1961…

Bestechend:

“La page blanche”, die unbeschriebene Seite, ein friedliches Nachtbild mit leuchtendem Vollmond, 1967

Mein Bevorzugtes:

“Le voyageur”, der Reisende, eine Kugel aus Löwe, Skulptur und Sessel, 1937; vielleicht eine kleine Welt, die in unseren Kopf passt. Jegliche Verwirrung ist Absicht.

Übrigens: “Ceci n’est pas une pipe” ist sehr real, denn das Bild ist tatsächlich keine Pfeife, sondern nur deren Abbild.

“Alles in meinen Arbeiten kommt aus der Gewissheit, dass wir in Wirklichkeit Teil eines rätselhaften Universums sind.”

»Ich glaube an die künftige Auflösung der beiden äußerlich so widersprüchlichen Zustände – Traum und Wirklichkeit – in einer Art von absoluter Wirklichkeit, der Surrealität.« (André Breton, 1. Manifest des Surrealismus, 1924)

 

Georges Seurat

“Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte” (1884–1886)

 

“To The Point”

heißt eine aktuelle Ausstellung in Brüssel
und verweist damit auf die Stilrichtung der Exponate: den Pointillismus
oder auch Neo Impressionismus, wie er in Belgien von Felix Fénéon genannt wurde.
Seurat, Signac, Pissarro, wer kennt sie nicht, die großen französischen Meister dieser Richtung. Das große Initialgemälde und der Höhepunkt von Georges Seurat, “Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte” (1884–1886) hingegen wird nur anhand eines Videos gezeigt und erläutert. Es hängt in Chicago und wird nie ausgeliehen. Dafür zeigt die Ausstellung auch weniger bekannte Meister wie die Belgier Théo Van Rysselberghe und seine großformatigen Frauengemälde oder Georges Lemmen mit seinen “zwei Schwestern” (1894).
Die Bilder zeigen vorzugsweise Porträts und Szenen des häuslichen Lebens wie Musizieren, Lesen, Nähen. Betrachtet man die Bilder aus der Nähe, sieht man die punktgenaue Anordnung der Farben und Formen. Die Farben wurden bei diesen Gemälden nicht wie üblich vor dem Auftragen gemischt, sondern erschließen sich erst im Auge des Betrachters. DieAusstellung läuft noch bis zum 18.05.2014. Infos unterwww.ing.be/art
ING Cultural Centre
Mont des Arts/Place Royale, 6
B-1000 Brussels

Inspiration Japan

 

Wer kennt den Begriff Japonismus?
Die Kunsthalle Zürich erklärt ihn kurz und bündig:
Kein Stil oder Epoche, sondern Leidenschaft für die japanische Kunst & Kultur.
Wer sich ein Bild von dieser Begeisterung machen will, besucht am besten die Ausstellung “Inspiration Japan”,
die das Kunsthaus Zürich noch bis zum 10.Mai präsentiert.
Ganz großartige Gemälde wie von Monet, Gauguin, van Gogh, aber auch Masken und typische japanische Gebrauchsgegenstände werden gezeigt.
Auch wenn der Fokus auf den Jahren zwischen 1860 -1910 liegt, als sich viele französiche Künstler von Japan inspirieren ließen, fand ich es doch schade, dass der Begriff Japonismus nicht in einen größeren Zusammenhang gestellt wurde. Denn wie eine Ausstellung in Köln im vergangenen Jahr zeigte, gab es auch Künstler in anderen Ländern, die der Faszination Japan erlagen, wie zum Beispiel Paul Klee (1879 – 1940).

Kunst inspiriert.Kunst kreiert.s Foto.

 

Antoine Wiertz – wer bitte?

Ich kannte ihn nicht, zugegeben. Aber viele meiner Bekannten hatten diesen Namen ebenfalls noch nie gehört. Zu Unrecht, denn wenn man seine Bilder im Wiertz-Museum in Brüssel betrachtet, stellt man schnell fest, dass dieser belgische Maler des 19. Jahrhunderts zu jedem Bild auch immer eine Geschichte erzählt. Daher bezeichnet man ihn auch als “Philosoph mit dem Pinsel”.
Etwa “die schöne Rosine”, die an die Endlichkeit ihrer Blüte erinnert wird und dem Tod gegenübersteht. Oder das Bild “der Hochmut”, das schon durch sein Format, höher schien es nicht zu gehen, an das Thema erinnert. Oder “die Waffengewalt als Teil der Zivilisation”. “Quasimodo” erinnert an die traurige Geschichte des missgestalteten Glöckners von Notre-Dame.
Mein Lieblingsbild ist allerdings “die Rosenknospe”, die dem Betrachter von einer jungen Frau aus dem Bild gereicht zu werden scheint, im Hintergrund offenbar der Kavalier.
Das Brüsseler Museum, das ehemalige Atelier des Malers, zeigt nur einen Teil seiner Werke, darunter viele seiner Mammutgemälde. Ein Umbau des Gebäudes soll weitere Exponate ermöglichen.
“Um etwas gut zu machen, benötigt man lediglich ein bisschen Zeit”, sagt der Maler.
Ich freue mich auf das Ergebnis!
Wiertz-Museum, Rue Vautier 62, gegebüber vom Europäischen Parlament.

Henry Van de Velde

Neue Ausstellung in Brüssel:

“Kunst macht das Leben schön”, dem würde auch der belgische Künstler Henry Van de Velde zustimmen, der sich allerdings nicht mit Sprüchen begnügte, sondern im Laufe seines langen Lebens anschaulich demonstrierte, wie es geht.
Anlässlich seines 150. Geburtstags zeigt das Jubelparkmuseum (Cinquantenaire) mit der Ausstellung „Leidenschaft Funktion Schönheit“ eine Retrospektive dieses großen belgischen Alleskünstlers.
Zwischen 1863 seinem Geburtsjahr (Antwerpen) und 1957 seinem Sterbejahr (Zürich) liegt ein langes und aufregendes Leben. Seiner künstlerischen Energie verhilft er zunächst mit einem Malereistudium in Antwerpen zum Ausdruck. Zunächst malt er nach den Maßstäben des Realismus Landschaftsbilder, lehnt sich aber im Laufe der Zeit immer stärker an die neuen Malereistile an, wie sie Van Gogh und Serrat vertreten.
Aber bald genügt ihm die Malerei nicht mehr: Er will das Leben des Menschen mittels Gestaltung seines Umfeldes verbessern: Geist und Seele sollen im Alltag mit schönen Gegenständen bereichert werden, denn – so seine Überzeugung – ein ästhetisches Umfeld ist ein gesundes Umfeld. Daher wendet er sich ab 1893 der Gestaltung und dem Kunstgewerbe zu und entwirft Design für alle Lebensbereiche.

Die Ausstellung beginnt dann auch mit einem sechsarmigen Leucher, den der Künstler kurz vor 1900 schuf und für ein kleines Vermögen an das Museum verkaufte, das ihn heute stolz präsentiert. Der Gegenstand zeigt bereits früh Van de Veldes Vorliebe für die geschwungene Linie, als Ausdruck für den Fluß des Lebens.

Dabei sind Form und Funktion, also die Zweckmäßigkeit, unzertrennlich. Und diese Überzeugung wird konsequent umgesetzt: Möbel wie Tische, Stühle und Regale, Gebäude, Schmuck, Porzellan und Besteck…alles nicht nur schön, sondern stets auch dem Zweck geweiht. Sogar die Mode wird revolutioniert: statt Korsett sollen die Frauen in seinen Kreationen endlich durchatmen können.

Ein weiteres Glanzstück der Ausstellung ist der Friseursalon von Francois Haby, dem Hoffriseur von Kaiser Wilhelm II. Van de Velde schuf ihn 1900 in Berlin.

Seine produktivste Phase hat Van der Velde in Weimar 1902 – 1917: Hier entwirft er beispielsweise Porzellanteile oder Besteck. Zu bewundern ist ein zeitlos schönes blau-weisses Service von 1903/04, das dann auch von der edlen Meißener Manufaktur gefertigt wurde. Oder ein silbernes Kaffee- und Teeservice von 1902/03. Daneben steht auch mein Lieblingsexponat: eine quadratische Spardose aus Silber (1925), die so klein ist, dass hier wirklich nur überflüssige Pfenninge reinpassen sollten. Schliesslich betätigt sich der Künstler in Weimar auch als eine Art Unternehmensbereater und berät Herstelller von Gebrauchsgütern bei Gestaltung, Fertigung und Vermarktung ihrer Produkte.

Van de Velde demonstriert dann auch die Alltagstauglichkeit seiner Designstücke: Viele bedeutende Menschen gehen im Haus Van de Velde ein und aus und treffen sich an der stilvoll gedeckten Tafel, wie in der Ausstellung gezeigt wird.

Schliesslich schafft der Künstler auch als Architekt bleibende Werte wie die Universitätsbibliothek in Gent oder sein Wohnhaus „Bloemenwerf“ in Uccle oder die Villa Pappeln in Weimar. Bemerkenswert ist hierbei, dass er in diesem Bereich Autodidakt war.

Zurück in Belgien lehrt er Architektur an der Universität Gent und gründet eine Kunstschule in Brüssel. Doch aufgrund seiner persönlichen Verbundenheit mit Deutchland ist er immer wieder Anfeindungen ausgesetzt. 1947 verlässt er Belgien für immer und zieht nach Zürich. Das bis heute gültige Logo der belgischen Reichsbahnen ist nicht das einzige, was seine Heimat an dieses Allroundtalent erinnern wird.

Ohne die spezifisch belgischen Elemente wurde die in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar konzipierte Ausstellung bereits im Neuen Museum in Weimar gezeigt. Die Ausstellung in Brüssel läuft bis zum 12.01.2014.

Kunst inspiriert.Kunst kreiert.s Foto.

Woher kommt die Tulpe?

Aus Amsterdam? Falsch! Die Tulpe stammt aus dem Orient wie man beim Anblick des Gemäldes mit der wunderschönen Tulpe von Conrad Gessner (1559) begreift.
Aber das ist nicht das Einzige, worüber man in der Ausstellung “Die Welt des Sultans: die Ottomanen in der Kunst der Renaissance” staunen kann. Als die Ottomanen 1453 Konstantinopel erobern und 1529 vor den Toren Wiens stehen, wächst auch das Interesse westlicher Künstler an diesem Volk und es sind Diplomaten, Pilger und ehemalige Gefangene, die ihnen neue Kenntnisse verschaffen. Diesem Interesse verdankt die Welt großartige Kunstgegenstände, von denen die Ausstellungen viele zeigt unter anderem Teppiche, Gemälde, dekorative Uhren, Bücher.
Besonders beeindruckt hat mich die Porträt Serie der ottomanischen Sultane von Paolo Veronese sowie das eher kleine Gemälde “der orientalische Reiter” von Albrecht Dürer, das auf das Jahr 1495 geschätzt wird.
Die Ausstellung läuft in Brüssel im Palais des Beaux-Arts/Paleis voor Schone Kunsten (BOZAR) noch bis 31.05.

Kandinsky

Alles beginn mit einem Punkt.“ “Everything starts from a dot.”

Diese Aussage wird Wassily Kandinsky zugeschrieben.

Man könnte auch sagen „alles beginnt mit einem Gedanken“ oder „alles beginnt mit dem ersten Schritt“. Allen Aussagen gemeinsam ist, dass am Anfang alles offen ist: wird aus dem Punkt ein Bild und wenn ja welches? Folgt dem ersten Schritt ein zweiter? Wird die zündende Idee jemals umgesetzt? Das Reizvolle sind die unzähligen Möglichkeiten, die sich jedem von uns zu jederzeit bieten.

Zurück zu Kandinsky, den man mit Sicherheit nicht vorstellen muss. Man kann höchstens an seine genauen Lebensdaten erinnern: 1866 in Moskau geboren, 1944 in Neuilly-sur-Seine in Frankreich verstorben. Weniger bekannt ist vielleicht auch, dass er ein abgeschlossenes Studium der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften hinter sich hatte, bevor er sich der Malerei zuwandte.

Assoziert wird mit seinem Namen sofort die abstrakte Malerei, deren virtuose Beispiele sich bei manchen sofort in Erinnerung rufen lassen. Ein Ereignis daher, wenn man auf der Ausstellung das angeblich erste abstrakte Gemälde der Kunst bewundern kann, das „Gemälde mit Kreis“ von 1911. Auch wenn man noch darüber streitet, ob es nun das erste war oder nicht, unbestritten ist die wichtige Rolle, die Kandinsky bei der Entwicklung dieser Kunstrichtung gespielt hat: er vollzog als erster konsequent und mit voller Absicht den Weg zu einer Malerei, die ganz und gar auf die Wiedergabe des Gegenstands verzichtet. Trotzdem: seine Gemälde sind streng genommen abstrahiert, aber nicht komplett abstrakt.
Dagegen spricht seine Bildersprache, die in allen seinen Werken zum Ausdruck kommt.

Und wer kennt seine fantastischen minutiösen Holzschnitte, die er ab 1901 fertigte und die auf der Ausstellung ebenfalls zu bewundern sind? Seine Hauptthemen sind hierbei Russland und das bürgerliche Leben des 19. Jahrhunderts.

Fasziniert haben mich aber vor allem zwei kleinere Ölgemälde mit dem Titel „Murnau“ von 1909, ein kleines Dorf in Bayern, in dem sich Kandinsky zeitweise aufhielt. Diese Gemälde haben sich noch nicht eindeutig vom Gegenstand gelöst. Auf mich wirken sie wie eine Allegorie zur Lebensfreude, so etwas wie „die Sonnenseite des Lebens“, hervorgerufen vor allem durch das leuchtende Gelb, der Farbe der Sonne und des Lichts.

Auf der Sonnenseite hat Kandinsky nicht immer gestanden, zumal er verschiedene Male seine Wohnorte verlassen musste: einmal beim Ausbruch des ersten Weltkrieges, als er Bayern und die Schweiz verließ und nach Russland zurückkehrte und zu Beginn der Machtübernahme der Nazis, als er wiederum Deutschland verließ und nach Neuilly-sur-Seine nach Frankreich flüchtete. Vor seiner Flucht übte er in Deutschland eine Lehrtätigkeit am Bauhaus in Weimar aus (1921), das später nach Dessau und danach nach Berlin verlegt wurde.

Er reiste auch freiwillig viel, sprach mehrere Sprachen und fühlte sich auch in der Fremde zuhause.

 

Brussels Gallery Weekend 2017

This event marks the beginning of the contemporary art season every autumn. Some thirty galleries reopen at the same time. For a few days, Brussels buzzes with contemporary art. The idea is to further emphasise the city’s position as a dynamic, avant-garde capital when it comes to contemporary art in Europe. The programme includes exhibitions, private viewings, receptions, and press conferences.

7. – 10. September 2017, Brussels various locations

http://brusselsgalleryweekend.com/

 

Rembrandt – meester van de etskunst

Zoals bij Bosch waren ook voor Rembrandt (1606 – 1669) etsen geen bijzaak of oefeningen; neen hij beschouwde de etskunst als zelfstandig genre. En dat zag men aan 80 etsen die tijdens de tentoonstelling „Rembrandt in zwart en wit“ in Brussel/Bozar te zien waren. In totaal maakte Rembrandt 290 etsen met vele motieven: Portretten, genre, naakte, landschappen, zelfportretten, bijbelse voorstellingen. Het laatste thema genoot zijn prioriteit. Zijn „Adam en Eva“ (1638) is realistisch en indrukwekkend. Heel bekend wordt ook zijn zelfportret met echtgenoot Saskia. Ook in zijn etsen toont de meester zijn licht en donker kunst. Wie de tentoonstelling gemist heeft, kan nog altijd het Rembrandthuis in Amsterdam bezoeken.

Brusselse Nocturnes -En s’avonds ins museum

Het is weer begonnen! Sinds deze maand openen verschillende Brusselse musea ’s avonds hun deuren. Elke donderdag tussen 15 september en 8 december kun je tussen 17:00u en 22:00u voor een wel heel erg schappelijke prijs (€3/€1,50/gratis) de mooiste schatten ontdekken en de meest verrassende rondleidingen volgen. Ben jij nog nooit bij dit evenement geweest? Lees dan snel verder voor alle informatie en de beste tips!

Maar liefst 69 musea doen dit jaar mee aan de Brusselse Nocturnes. Om je niet elke donderdag te overspoelen met keuze, zijn deze musea niet elke donderdag open. Per  week zijn er minstens 5 musea die je kunt bezoeken, ze wisselen elkaar dus af. Zo kun je voor het einde van het jaar een heleboel musea bewonderen voor bijna niets! Aangezien het een hele uitdaging wordt om ze alle 69 te bezoeken, lichten wij de 10 mooiste, leukste en meest bijzondere musea voor je uit.

1. Museum van de stad Brussel
Wil jij tijdens je verblijf in Brussel alles te weten komen over de stad? Breng dan eens een bezoekje aan het Museum van de stad Brussel. Hier kom je, door middel van schilderijen, plattegronden, beeldhouwwerk en nog veel meer, alles te weten over de historiek van deze oude stad. Mis ook zeker de tijdelijke expo ‘Renaissance van een uniek meesterwerk’ niet. Hier kun je live de restauratie bekijken van een uniek wandtapijtkarton van de Vlaamse schilder Pieter Coecke. Bijzonder!

Het Museum van de stad Brussel opent haar deuren op donderdag 29 september 2016.

2. Choco-Story
Een absolute must voor iedereen die van chocolade houdt: Choco-Story. Niet alleen vind je hier alles over de historiek van chocolade, maar je kunt hier ook verschillende chocolade lekkernijen vinden! Tijdens de Nocturnes heeft het museum nog een leuke extra. Samen met het beroemde Delacre organiseren zij een workshop waarbij jij je eigen gepersonaliseerde cigarettes russes kan maken. Dat wordt smullen!

Choco-Story opent haar deuren op donderdag 29 september 2016.

3. Museum voor de Fantastische Kunst
Een ding is zeker: in het Museum voor de Fantastische Kunst zal jij je ogen uitkijken. Hier vind je namelijk een unieke collectie rariteiten. Surrealistische kunst of ronduit bizarre kunst, dit museum heeft het allemaal. Ontmoet de Elephant Man, bekijk een morfosymbiose tussen een vrouw en een spin of doe mee aan de bizarre zoektocht.

Het Museum voor de Fantastische Kunst opent haar deuren op donderdag 6 oktober 2016.

4. Egmontpaleis
Hoewel het Egmontpaleis doorgaans is gesloten voor het grote publiek, opent zij dit jaar haar deuren tijdens de Nocturnes. In dit architectonische pareltje vind je maar liefst 500 jaar aan geschiedenis. Bewonder de grandeur, dwaal door de verschillende galerijen en zalen en ontdek de indrukwekkende decoratie van dit prachtpaleis.

Het Egmontpaleis opent haar deuren op donderdag 6 oktober 2016.

5. WIELS
Ben jij een echte liefhebber van hedendaagse kunst? Bezoek dan tijdens de Nocturnes WIELS. Naast een prachtige vaste collectie, heeft het museum ook wisselende exposities. Tijdens de Nocturnes kun je genieten van de Portugese conceptuele kunstenares Helena Almeida. Haar bijzondere combinatie van schilderkunst, fotografie, performance én humor zorgen voor een unieke belevenis.

WIELS opent haar deuren op donderdag 27 oktober 2016.

6. Schaarbeeks Biermuseum
Het Schaarbeeks Biermuseum is misschien wel het gezelligste museum van Brussel. Het museum heeft een collectie van maar liefst 1.000 verschillende flesjes Belgisch bier met het bijpassende glas. Daarnaast vind je er natuurlijk alles dat met bier en het gisten ervan te maken heeft. Oud promotiemateriaal, werktuigen, uithangborden en nog veel meer. Laat tijdens de Nocturnes al je vragen over ons nationale drankje beantwoorden en geniet aan het einde van de avond natuurlijk zelf ook van zo’n lekkere Schaebeekoise!

Het Schaarbeeks Biermuseum opent haar deuren op donderdag 3 november 2016.

7. Speelgoedmuseum
Hét museum voor het hele gezin! Ontdek tijdens de Nocturnes onder genot van een celloconcert de ruime collectie speelgoed in hetSpeelgoedmuseum. Je vindt hier zalen vol met oud én nieuwer speelgoed. Het leukste van dit museum? Het speelgoed is niet alleen om naar te kijken, maar ook om aan te raken en om zelf mee te spelen!

Het Speelgoedmuseum opent haar deuren op donderdag 10 november 2016.

8. Kindermuseum
Natuurlijk heeft Brussel ook een museum voor de allerkleinsten: het Kindermuseum. Spelletjes, workshops, het Kindermuseum is een plek waar kinderen niet alleen spelen, maar ook spelenderwijs leren! Van bouwen met grote blokken, tot acteren in het Italiaanse theater en voorgelezen worden uit het Grote Sprookjesboek, kids vermaken zich meer dan prima in dit museum.

Het Kindermuseum opent haar deuren op donderdag 10 november 2016.

9. Autoworld
Bewonder ruim 100 jaar aan autogeschiedenis in Autoworld. Niet alleen interessant voor autoliefhebbers, maar ook zeker interessant als je dol bent op geschiedenis. Laat je tijdens de Nocturnes begeleiden door gepassioneerde gidsen die je alle ins en outs vertellen van de lange geschiedenis van de auto. Bekijk niet alleen de oude klassiekers, maar ook zeker de technische hoogstandjes van de afgelopen jaren.

Autoworld opent haar deuren op donderdag 17 november 2016.

10. MIMA
In het nieuwe museum MIMA (dit jaar geopend) vindt je verschillende vormen van streetart. Denk aan de bekendste vorm graffiti, maar ook aan bijzondere installaties, muziek, muurschilderingen, videokunst en zelfs strips. Vrij uniek, aangezien je streetart niet vaak terugziet in andere musea. Laat staan dat er een heel museum aan gewijd is. Een echte aanrader dus!

MIMA opent haar deuren op donderdag 1 december 2016.