Miro im Kunsthaus Zürich:

IMG_3447

 

Wild und verwegen.

Für Miro (1893 – 1983) ist die Wand der Ausgangspunkt seiner Malerei. Die erste Berührung zu ihr vollzog sich auf dem elterlichen Bauernhof in Mont-roig, Katalonien. Der gebürtige Katalane (Barcelona) Miro dokumentiert seine Faszination für die Wand in seinem Gemälde „der Bauernhof“ (1921), auf dem er den elterlichen Hof abbildet. Das Bild steht für Vitalität und künstlerische Produktivität. Von der Wiedergabe der Realität führt sein Weg zur Abstraktion. „Ein Bild muss die Phantasie befruchten“ wird bald zu seinem Credo. Und so sind seine friesartigen*) Wandgemälde zu verstehen: er entwickelt eine symbolhafte Zeichensprache. Die Werke werfen stets Fragen auf: was sieht man, man sollte man sehen, was könnte man sehen? Nehmen wir zum Beispiel sein Gemälde „Sterne im Geschlecht von Schnecken“ von 1925: Dieses surrealistische Bild soll den Zusammenhang von Tier-, Pflanzenwelt, Mensch und Kosmos vermitteln. Es geht dem Künstler um ein „universelles Denken“, er fordert einen ganzheitlichen Denkansatz: alles hängt mit allem zusammen. Obwohl Dali seine Kunst als „grenzenlos geheimnisvoll“ bezeichnet, kann man ihr auf den Grund gehen: so steht Rot für Kraft, seine Sterne für den Kosmos.

*)Was ist ein Fries? In der Architektur bezeichnet man mit damit einen waagrechten Zierstreifen mit sich wiederholenden Ornamenten, der zur Abgrenzung oder zum Schmuck einer Wand dient. Dieser Schmuckstreifen existiert aber zum Beispiel auch in der Malerei, an Mosaiken oder Vasen.

Noch bis zum 24.01.2016 im Kunsthaus Zürich

New museum in Brussels: The Art and Design Museum (ADAM)

ADAM 1967

 

Its all about plactic.

What are you able to collect within 28 years? Maybe 2000 pieces of plastic?

This is the outcome of Philippe Decelle, who described his collection as life work.

The Brussels Atomium bought his collection named „Plasticarium“ and shows it now in the new museum ADAM, in the Trade Mart Brussels building near the Atomium.

The museum will show only 500 pieces at the same time, but will change the pieces regularly to include the pieces set aside.

Is this art or is this lifestyle? Decelle admits that his collection contains many mass products and describes the collection as a sort documentation of the babyboom generation. He stresses that those years have been a special colourful and optimistic period. Under the items you will see the first Apple computers, record players or furniture.

Besides the exhibition “Plasticarium” the museum presents temporary exhibitions, the next starting in March about the American designer Charles Eames.

www.adamuseum.be

 

Spanish masters in the Hermitage in Amsterdam

 

El Greco, Velazquez, Zurbaran, Goya, Picasso…you find many of the Spanish masters of different periods now in the Hermitage in Amsterdam.

The impressive 200 art works, especially paintings, came from the Mother House, the Ermitage in Sint Petersbourg where they will return.

Until 29 May 2016

Further exhibitions with Spanish artists: Miro in Zürich, Gaudi in Barcelona.