Ein Streifzug mit Daniel Buren

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„A tiger cannot change its stripes“

Sein Markenzeichen sind die Streifen. Zuerst konnte ich wenig damit anfangen: ein paar parallele bunte Streifen, na und? Die Suche nach dem Geheimnis wird bald viel mehr als ein Streifzug. Seine Wandgemälde, Installationen, Spektakel erzeugen Emotionen und Energie. Seine Kunst im Raum ist Kunst für alle. Sie verschafft dem Alltag Farbe. Seine Raumaufteilungen führen zu beieindruckenden Effekten.  Und: auf diese Kunst kann man ganz zufällig überall stoßen! Eben noch war Daniel Buren in Brüssel (Bozar) und Strombeek- Bever zu sehen.

Schöner als die Wirklichkeit – die Stillleben des Balthasar van der Alst

Van der AlstLeihgaben aus 20 bedeutenden internationalen Museen wie dem Louvre oder der Londoner National Gallery und aus Privatbesitz treten den Beweis an: die Stillleben des Balthasar van der Alst (1593/94 – 1657) sind schöner als die Wirklichkeit. Seine Blumen- und Früchtestillleben sind häufig mit Schneckenhäusern und kleinen Tieren oder mit chinesischem Porzellan arrangiert. Sie zählen zu den schönsten Darstellungen seiner Zeit. Vielleicht kann man beim Klang des Gemäldetitels „Die Tulpe Sommerschön“ (1630, Öl auf Eiche, Privatbesitz) die abgebildete Schönheit erahnen oder sich bei „Blumen in einer Muschel“  (1635, Öl auf Eiche, London) die Extravaganz der Darstellung vorstellen. In den Blumenstillleben des 17. Jahrhunderts nahmen Tulpen einen prominenten Platz ein. Die „Blumen in einer Glasvase“ (1630, Öl auf Eiche, Rijksmuseum Amsterdam) zeigen wiederum ineinander verwobene Blätter in einer berauschenden Farbenpracht.

Zu sehen nur noch bis 5. Juni in Aachen, Suermondt-Ludwig Museum.