Pol Bury (1922 – 2005) : “Un point c’est tout”

  Ein belgisches Allround-Genie.

Der erste Saal der neuen Übersichts-Ausstellung in Brüssel beginnt mit der surrealistischen Phase des Künstlers und zeigt Werke, die dessen Passion für das Mysterieuse zeigen. Danach verfolgt man den Werdegang und die Entwicklungsstufen von Bury: sein Faible für Cobra (48 – 51), für die abstrakte Kunst (52), für die kinetsche Kunst (55) als dessen Pionier er gilt. Seine Werke bewegen mit und ohne Motor.

Schnell wird klar: Bury war ein Allround-Genie : Gemälde, Skulpuren, Fontainen, Publikationen… Selbst Schmuckkreationen gehörten zu seinem Repertoire. Auch hier bleibt er dem Thema Bewegung treu: sie bleiben in Bewegung durch die Menschen, die sie tragen.

Gezeigt wird auch eine Kostprobe seiner vielen Fontänen, die ab dem Ende der 70er Jahre entstanden: ein Prachtexemplar erwartet den Besucher am Ende der Ausstellung.

 

Paul Bury – time in motion
23.02. – 04.06.
Bozar, Ravensteinstraat 23, Brussel

www.bozar.be

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