Magritte und das Rätselhafte

“Ich habe nur den einen Wunsch, dass mich neue, aufregende Gedanken bereichern”/”All that I desire is to be enriched by intensely exciting new thoughts”, René Magritte

Schon mit 12 Jahren besuchte René Magritte die Académie Royale des Beaux Arts in Brüssel (1916).

Seinen surrealistischen Stil entwickelte er aber erst während seinem dreijährigen Aufenthalt in Paris (ab 1927).

Meine persönlichen Highlights im Magritte Museum in Brüssel:

Beeindruckend:

“La lecon de musique”, die Musikstunde: ein Ohr klebt direkt an einer Glocke, 1965

Bekannt:

“Empire des lumières”, das Reich der Lichter, von denen es mehrere Versionen gibt, 1954, 1961…

Bestechend:

“La page blanche”, die unbeschriebene Seite, ein friedliches Nachtbild mit leuchtendem Vollmond, 1967

Mein Bevorzugtes:

“Le voyageur”, der Reisende, eine Kugel aus Löwe, Skulptur und Sessel, 1937; vielleicht eine kleine Welt, die in unseren Kopf passt. Jegliche Verwirrung ist Absicht.

Übrigens: “Ceci n’est pas une pipe” ist sehr real, denn das Bild ist tatsächlich keine Pfeife, sondern nur deren Abbild.

“Alles in meinen Arbeiten kommt aus der Gewissheit, dass wir in Wirklichkeit Teil eines rätselhaften Universums sind.”

»Ich glaube an die künftige Auflösung der beiden äußerlich so widersprüchlichen Zustände – Traum und Wirklichkeit – in einer Art von absoluter Wirklichkeit, der Surrealität.« (André Breton, 1. Manifest des Surrealismus, 1924)

 

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